Nach einem bescheidenen Frühstück im Motel, Cafe und eine Zimtrolle, begaben wir uns auf die Suche nach den Spuren von Bigfoot ;-). Der Himmel war zwar immer noch wolkenverhangen aber wir entschieden uns trotzdem den Canyonlands Nationalpark zu besuchen. Der Park ist unglaubliche 1366 km2 gross, der Arches Nationalpark ist dagegen „nur“ 310 km2…gross. Nach dem ersten Stopp im Visitor Center machten wir uns auf den Weg zum Mesa Arch. Urs brauchte ziemlich viel Geduld um Fotos ohne eine Horde Touristen machen zu können. Weiter gings im Park mit einigen Fotostopps zum Grand View Overlook. Retour und einen Abstecher zum Upheaval Dome wo wir wie Bergziegen eine kleine Wanderung machten. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hat sich das Wetter sehr gebessert und wir konnten einige Fotos mit blauem Himmel und schönen Wolken machen. Danach verliessen wir den Park, natürlich nicht ohne ein paar weitere Fotostopps. Da das Wetter weiterhin mitspielte, entschlossen wir uns, noch den Dead Horse Point State Park zu besuchen. Da dieser kein National Park ist kostete der Eintritt 20 Dollar und nicht 30 Dollar. Erster obligatorischer Stopp im Visitor Center und dann zum Highlight, dem Dead Horse Point Overlook, wo zum Glück heute keine Pferde auf ihren Tod warten, sondern der Blick auf den Colorado River welcher diesen riesigen Felsen umrundet. Hier dachten wir, dass wir eine kleine Wanderung machen würden, aber schlussendlich war die Wanderung über 3 Kilometer lang, über Stock und Stein. Ziemlich KO verliessen wir den Park um zurück nach Moab zu fahren. Moab ist eine Kleinstadt welche gefühlt nur aus Motels / Hotels besteht. Sie liegt zentral um einige Nationalparks zu besuchen und bietet den Touristen viele Offroad Angebote an. Wir waren froh, dass wir uns kurz frisch machen konnten, bevor wir den 30 minütigen Fussmarsch zum Blu Pig Restaurant unter die Füsse nahmen. Für diesen anstrengenden Tag belohnten wir uns mit feinen ‘Baby Back Ribs‘.