Zum Frühstücken ging es heute ins Mom & Pop‘s Diner. Das Frühstück war fein und die Location speziell. Mit einem kleinen Umweg ging es zurück zum Motel und dann mit dem Auto weiter nach Virginia City. Virginia City ist eine lebendige historische Bergbaustadt in der im 18. Jahrhundert Erz, Silber und Gold abgebaut wurde. Auf dem Höhepunkt des Goldrauschs hatte die Stadt fast 30‘000 Einwohner. Heute sind es noch ca. 780 Einwohner. Seit 1961 steht der Stadtkern unter Denkmalschutz und wird natürlich von vielen Touristen besucht, wie auch von uns. Wir hatten Glück und die Stadt war noch nicht von Menschenmassen besucht und so konnten wir einige Fotos machen. Leider passen die parkierten Autos meist nicht ins Stadtbild. Bevor der grosse Ansturm von Touristen kam sind wir schon weiter gefahren, wie gestern angekündigt an den Lake Tahoe. Dies ist ein grosser Süsswassersee an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Der See ist auch bekannt wegen seinem klaren blaugrünen Wasser. Wir machten einen ersten Stopp bei einer Bucht in South Lake Tahoe wo wir uns auch verpflegen konnten. Nur leider gab es an diesem Ort nicht die Möglichkeit eines Spazierganges am See. Also ging es weiter zu einem anderen Parkplatz. Dieser lag in einer Anlage wo es auch die Möglichkeit zum Tauchen oder mit dem Kajak aufs Wasser zu gehen gab. Aber es gab auch einen wirklich schönen Rundweg auf einem Holzsteg. Von diesem Weg aus konnten wir ein paar super Fotos machen, obwohl eine dunkle Wolke aufgezogen war und es am Himmel grollte. Wir kamen noch trockenen Fusses zurück zum Auto. Als wir losfuhren begann es zu regnen. Zurück in Carson City war es noch trocken aber sehr windig. Als wir uns auf den Weg ins nahe gelegene Restaurant Red‘s Old 395 Grill machten fing es an zu regnen. Wir mussten 30 Minuten warten bis wir einen Tisch bekamen aber das feine Essen war es wert. Auf dem Rückweg zum Motel regnete es nur noch ein wenig, ohne Wind. So nun müssen wir uns noch eine Unterkunft für die nächste Nacht suchen.